5 Tipps für ein effektives Korrektorat

Fehlerfrei Schreiben gelingt auch erfahrenen Schreibern meist nicht beim ersten Formulieren. Aus diesem Grund ist es stets erforderlich, einen Text am Ende noch einmal Korrektur zu lesen. Das Aufspüren aller Fehler kann vor allem bei selbst erstellten Texten schwierig sein, weil man meist nicht alles liest, sondern das Gehirn den eigenen Stil erkennt und automatisch Worte und Wortgruppen vervollständigt. Das bedeutet ein hohes Risiko, die eigenen Tippfehler und orthografischen Fehler trotz Korrekturlesen nicht zu erkennen, selbst wenn sie für einen Dritten noch so offensichtlich sind.

 

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Damit dir das bei deinen Arbeiten und Publikationen nicht passiert, erhältst du heute Tipps dazu, wie du dein Korrektorat optimierst.

Zeit nehmen für das Korrekturlesen

Wenn du Texte schreibst, die mit einem Abgabetermin verbunden sind, sorge dafür, dass du zwischen Fertigstellung des Textes und Abgabe einen genügend großen zeitlichen Puffer für das Korrektorat einplanst. Du solltest genug Zeit haben, um ganz in Ruhe deinen Text noch einmal durchzulesen. Bei langen Texten, ab ca. 20 Seiten, kann es sinnvoll sein, das Korrektorat auf mehrere Sitzungen oder Tage zu verteilen, um Ermüdungserscheinungen bewältigen zu können. Auch das solltest du zeitlich einplanen.

Hast du eine Arbeit geschrieben, lege sie für einige Tage zu Seite, bevor du Korrektur liest. Auch das hilft dabei, Abstand zum Thema und zum geschriebenen Text zu erlangen, den du benötigst, um die Leseautomatik gar nicht erst entstehen zu lassen.

Laut lesen des Textes

Lies dir den Text beim Korrektorat laut vor und konzentriere dich ganz darauf. Wenn du den Text laut liest, musst du jedes Wort einzeln lesen und aussprechen. So kannst du den Automatismus ausschalten, der dafür sorgt, dass du nicht mehr prüfend liest, sondern bei dem dein Gehirn die Wörter automatisch vervollständigt und du somit die Fehler überliest.

Von hinten nach vorn lesen

Rückwärts bzw. von hinten nach vorn lesen hat einen ähnlichen Effekt wie das Lautlesen. Wenn die einzelnen Wörter keinen direkten Zusammenhang ergeben, stellt sich die Leseautomatik nicht so schnell ein und das wiederum erhöht die Chance, Rechtschreibfehler zu erkennen.

Ausgeruht sein zum Korrektorat

Sorge dafür, dass du ausgeruht und munter bist, wenn du das Korrektorat beginnst. Wenn du bereits einen intensiven Studien- oder Arbeitstag hinter dir hast, wirst du beim Lesen umso schneller ermüden und gedanklich abschalten. Je ausgeruhter du bist, desto länger kannst du konzentriert lesen.

Automatische Rechtschreibkontrolle nutzen

Wenn du mit Microsoft Word arbeitest, erkennt und unterstreicht das Programm automatisch Wörter, die falsch geschrieben sind oder die es nicht kennt rot. Blau unterstrichen werden grammatikalische Fehler, wie fehlende oder zu viele Leerzeichen oder falsche Deklinationen. Es handelt sich nicht in jedem Fall um Fehler. Dennoch sind sie eine Hilfe und du solltest dir die markierten Stellen genauer ansehen und prüfen.

Mit diesen fünf Tipps wird dir zukünftig das Korrektorat ganz sicher gut gelingen.

 

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