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Prüfung nicht bestanden? – 7 Tipps zum produktiven Umgang mit einem Ungenügend

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Es ist eine der unangenehmsten Erfahrungen, die man als Schüler/in oder Student/in machen kann: das Durchfallen durch eine Prüfung. Leider blieb auch mir diese Erfahrung nicht erspart. Auch ich habe als junge Studentin mehr als eine Prüfung nicht bestanden. Rückblickend muss ich ehrlich feststellen, dass ich mit dieser Erfahrung als junge Studentin nicht gut umgegangen bin und die Potenziale, die mit dieser Erfahrung verbunden sind als solche nicht erkannt habe.

Durchgefallen und Prüfungsangst

Aus diesem Grund möchte ich dir einige Tipps in die Hand geben, wie du aus nicht bestandenen Prüfungen das Beste machen und für die Zukunft daraus lernen kannst.

1. Ruhig bleiben

Eine Prüfung nicht zu bestehen wirft jede Menge negativer Gefühle auf, Wut, Ärger, Unsicherheit, Angst usw. Diese können auf alles Mögliche gerichtet sein, den Prof., das Fach, das Thema, sich selbst usw. Das bringt aber alles nichts, weil dadurch das Ergebnis kein anderes wird.

Das bedeutet, nach einem ersten Schockmoment, nimm dir einige Minuten (oder auch Stunden), lass das Ergebnis sacken und sammle neuen Mut und Zuversicht. Jetzt kannst du nur noch nach vorn schauen, ruhig bleiben und beim nächsten Mal alles geben.

2. Ernst nehmen und Fehlerursache

Ich bekomme immer wieder mit, dass Studenten und Studentinnen gern eine Strategie des Verdrängens betreiben. Die nicht bestandene Prüfung wird meist nicht mehr angesehen, weil sie eben an das Scheitern und die eigenen Defizite erinnert. Es ist aber wichtig zu ergründen, wo du in der Prüfung Punktabzüge erhalten hast. Die Gründe hierfür können bspw. darin liegen, dass du tatsächlich etwas nicht wusstest, vielleicht hast du aber auch eine Frage nicht richtig verstanden/beantwortet, möglicherweise hast du Zeit für zu umfangreiche Antworten verschenkt usw. Anhand der vergebenen Punktzahl kannst du auch ein Gefühl dafür bekommen, worauf der Prüfer wert legt.

3. Sich selbst reflektieren

Eine Fehlerursache kann auch dein Lernverhalten in der Vergangenheit und konkret in Bezug auf diese Prüfung sein. Nimm dich genau unter die Lupe und beantworte für dich, ob und inwieweit du beim Lernen wirklich alles gegeben hast und konzentriert warst. Hast du dir genug Zeit genommen, früh genug angefangen mit dem Lernen, hast du geeignete Lernpakete gebildet usw.?

4. Defizite aufdecken und neue Ziele stecken

Sammle gedanklich und notiere alle fachlichen bzw. Wissensdefizite, denn du musst ja nicht alles noch einmal oder neu lernen. Sicherlich hast du auch schon einiges gewusst, worauf sich nun aufbauen lässt. Notiere auch, wie du dich in Zukunft gezielt und ggf. noch besser auf deine Prüfungen vorbereiten wirst.

Formuliere deine Ziele für die Zukunft in Bezug auf die Wiederholungsprüfung so realistisch und konkret wie möglich: Ich lerne jeden Tag eine Stunde, damit ich die Prüfung im Fach Mathematik am 20.08.2017 entspannt und mit einem guten Ergebnis bestehe. Halte dich daran!

5. Positiv denken und lernen, lernen, lernen

Bleib unbedingt positiv, sowohl beim Lernen selbst, als auch wenn du an den Wiederholungstermin denkst. Lass dich nicht entmutigen. Nutz die Zeit, die du hast, so effektiv wie möglich und denke daran, die Frage ist nicht, ob du etwas lernen kannst, sondern nur wie. Wenn deine Mitstreiter die Prüfung bestehen konnten, kannst du das auch. Und dann gib alles … lernen, lernen, lernen … Stelle dir immer wieder vor deinem geistigen Auge vor, wie du die Prüfung gut meisterst und bestehst. Lass in Bezug auf die nächste Prüfung nur noch positive Gedanken zu.

6. Unterstützung holen

Wenn du merkst, dass du an bestimmten Stellen nicht weiterkommst und auch das Verändern der Lerntechniken und Lernkanäle dir nicht hilft, suche dir Unterstützung. Manchmal reicht es schon, jemandem eine fachliche Problematik zu erklären oder mit ihm zu diskutieren. Manchmal hilft es auch, etwas Abstand zu gewinnen, und einen langen Spaziergang zu machen. Auch ein Lerncoach kann eine sehr wertvolle Hilfe sein, um neue Kraft und Energie oder positiven Glauben zu sammeln. Lass also nicht zu viel wertvolle Zeit verstreichen, sondern hole dir rechtzeitig  die Unterstützung, die du benötigst.

7. Zeitnah die Prüfung wiederholen

Last but not least, ein wichtiger Punkt ist, die Prüfung so bald wie möglich zu wiederholen. Oft werden Wiederholungsprüfungen bereits nach wenigen Wochen angeboten. Diesen Termin solltest du wahrnehmen. Stattdessen aus Angst einige Semester verstreichen zu lassen, ist zwar erst einmal der leichteste Weg, der führt allerdings nur dazu, dass das Unweigerliche aufgeschoben wird, die Prüfungsangst mehr wird und das bisher Gelernte evtl. auch wieder vergessen wird. Der Lernaufwand wird am Ende auch noch größer.

Wenn du diese Tipps beherzigst, kann dich ein Ungenügend nicht mehr aus der Bahn werfen. Gern kannst du dich mit Fragen zum Lernen an mich wenden oder einen Termin für ein Lerncoaching bzw. eine Lernberatung ausmachen. Hier geht’s direkt zum Kontaktformular.

Wenn man die Vorteile erkennt, ist alles ganz leicht

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Egal, ob es darum geht, mehr Sport zu machen, intensiver zu lernen, die Oma häufiger zu besuchen oder sich gesünder zu ernähren … Die Liste an Zielen, die Menschen Tag für Tag fassen, ist schier unendlich. Um Ziele zu erreichen, ist häufig eine Veränderung erforderlich, bezogen auf das eigene Verhalten, die Gewohnheiten und die Einstellung. Vor allem die Gewohnheiten können jedes Veränderungsvorhaben und Ziel erschweren. So kommt es, dass viele der Ziele und angestrebten Veränderungen  unerreicht bleiben und sich die Menschen häufig ganz schnell damit abfinden .

Man kann sich selbst auch sehr viel vormachen oder einreden. Hältst du deine Diät nicht durch und nimmst nicht ab, hast du einen schweren Knochenbau. Gehst du nicht regelmäßig zum Sport, fehlt die eben die Zeit. Und die gesunde Ernährung bringt doch eigentlich auch nichts, man weiß ja  nie, was du so alles drin ist. Die Liste an Ausreden könnte noch ewig weitergeführt werden.

Am Ende stehen oft Enttäuschung, Frust, Selbstzweifel und/oder Resignation.

Das muss aber nicht sein. In einem Gespräch mit einem der diszipliniertesten und erfolgreichsten Menschen, die ich (persönlich) kenne, ging es neulich auch um Veränderungen und den häufig gehörten Trugschluss, dass Veränderungen lange dauern und Anstrengungen erfordern. Die spontane und so wahre Antwort meines Gegenübers war:

„Wenn man die Vorteile erkennt, ist alles ganz leicht!“

Innere Stärke

Und genau so ist das! Also, wenn du dich verändern und endlich deine Ziele erreichen willst, überlege dir und verinnerliche, warum du dieses Ziel erreichen möchtest. Was du davon hast, welche Möglichkeiten sich damit für dich ergeben, wo sich dein Leben verbessert, leichter wird, entspannter oder interessanter. Das ist ganz abhängig davon, was du möchtest. Hast du das für dich erkannt, notiere es und stelle dir den Zustand des Zielerreichthabens immer wieder in deinem Kopf vor, fühle, wie es sein wird und nimm die Vorteile bewusst wahr. Du hast alles, was du brauchst in dir, für jede Veränderung und jede Zielerreichung.

Du musst nur die Vorteile erkennen …

 

 

6 Tipps für den erfolgreichen Start ins Studium

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So langsam neigt sich der Sommer seinem Ende entgegen, die Sommerferien enden in den letzten Bundesländern und auch die Studierenden und Erstsemester orientieren sich so langsam an den Beginn des Wintersemesters 2016/17. Viele Studierende im Erstsemester sind höchst motiviert und wissen dennoch nicht, was im Studium auf sie wartet und wie sie von Anfang an im Studium erfolgreich sein können. Es gibt einige wichtige Tipps, die von Anfang an hilfreich sein können, um einen gelungenen Start in das Studium oder das Semester zu absolvieren.

  1. Pünktlichkeit und Anwesenheit

Anders als in der Schule werden beim Studium keine Anwesenheitslisten geführt. Wenn Du also eine Vorlesung schwänzt, stört das den Dozenten erst mal wenig. Allerdings verpasst Du damit auch wichtige Informationen, die für den Anschluss an weitere Vorlesungen, die Prüfungsvorbereitung und das erfolgreiche Bestehen der Prüfung von Bedeutung sein können. Aus diesem Grund gilt, nimm Dein Studium ernst, besuche alle Vorlesungen und Übungsstunden!

  1. Übergeordnete Zielformulierung

Der erste Punkt führt gleich zum zweiten. Sei Dir stets bewusst, dass Du das Studium aus freien Stücken gewählt hast. Was war der Grund dafür, welchen Weg möchtest Du damit gehen und welches Ziel erreichen? Halte Dir das Ziel vor Augen und verfolge es konsequent! Das Ziel ist das wichtigste. Es motiviert Dich und hält Dich auch in harten Zeiten über Wasser. Wenn Du diesen Drive nicht spürst, kann es sein, dass Du nicht das für Dich richtige Studienfach gewählt hast. Welche Möglichkeiten Du dann hast, kannst Du in dem Artikel Das falsche Studienfach gewählt! Und nun?nachlesen.

Erfolgreich studieren

  1. Aktives Lernen und Kontinuität

Sei von Anfang an aktiv in den Vorlesungen, d.h. versuche alle Gedankengänge und Ableitungen des Dozenten nachzuvollziehen, notiere Fragen, die Dir während der Vorlesung einfallen. Wenn Du Dich nicht traust, den Dozenten während der Vorlesung zu fragen, versuche es in der Pause oder nutze das Internet, um Fragen aus der Vorlesung zu klären. Setz Dich jeden Tag oder mindestens am Wochenende mit den Inhalten aus den Vorlesungen auseinander, lese nach, recherchiere und ergänze Deine Notizen. Versuche, den Vorlesungsstoff bereits im Semester zu erfassen, um den Vorlesungen gedanklich folgen zu können. Da besonders im ersten Semester alle Themen weitgehend neu sind, mag das zuweilen schwierig sein. Bleib dran und am Ball.

  1. Zeitmanagement

Plane neben den Vorlesungen regelmäßige Zeiten für das Nacharbeiten und Vorbereiten der Vorlesungen ein. Versuche, so viel wie möglich begleitend zu lesen. Es wird nicht immer alles gleich hängen bleiben, aber nach und nach wirst Du das Gefühl haben, dass sich die einzelnen Informationen vernetzen und übergeordnet einen Sinn ergeben. Wichtig ist auch, dass Du Dich an diese Zeiten hältst und konsequent bist, auch oder gerade, weil am Anfang häufig noch Informations- und Wissensinseln entstehen. Nach und nach werden sich die Lücken schließen.

  1. Lernmanagement

Plane gezielt und zeitnah Deine Prüfungsvorbereitung. Beginne rechtzeitig mit dem Lernen, mindestens zwei Wochen vor der Prüfung, und halte Dich an Deine Zeitplanung. Suche Dir Lernarrangements, Lernformen und -orte, die für Dich sehr effektiv und effizient sind. Hole Dir ggf. Unterstützung durch Lerngruppen, -berater oder -coaches. Auch der Austausch mit Kommilitonen kann sehr wertvoll sein.

  1. Innere Einstellung

Nicht zuletzt entscheidet Deine innere Einstellung über Deinen Lernerfolg. Wenn Du mögliche Glaubenssätze, wie „Ich schaffe das eh nicht, Mathe war noch nie mein Ding.“ oder „Ich war schon immer schlecht im Rechnen.“, überwinden kannst, kannst Du unglaubliche Lernleistungen vollbringen.

Sei Dir bewusst: Du kannst alles schaffen und wenn andere Menschen ein Thema lernen können, kannst Du das auch. Und es gibt keinen Grund, warum Du etwas nichts lernen können solltest. Du setzt Dir Deine eigenen Grenzen.

Viel Erfolg im Studium! Und wenn es mal nicht weiter geht, stehen wir von Die wissen’s! mit akademischer Beratung, Schreibcoaching und Lerncoachings zur Verfügung.

Was Fritzchen nicht lernt, lernt Fritz nimmer mehr

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Ich weiß gar nicht, wie oft ich diesen Spruch von meiner Oma hören durfte. Das ist eine der alten Weisheiten, mit denen meine Oma mir sagen wollte, dass ich das, was ich als Kind nicht lerne, mir im Erwachsenenleben doppelt schwerfällt zu lernen.

Heute weiß ich, das ist eine alte Weisheit. Mehr aber auch nicht. Lernen passiert ein Leben lang. Lernen fällt dem leicht, der immer lernt und darin geübt ist und es fällt dem schwer, der es nicht ist. Da spielt es keine Rolle, ob es Fritzchen oder Fritz ist.

Meine Botschaft an dieser Stelle ist: Du kannst jederzeit mit dem Lernen anfangen, du kannst alles erreichen, was Du möchtest, wenn du nur willst. Warst du in der Schule eher ein kleines Licht, kannst Du jederzeit als Leistungs- und Potenzialträger erstrahlen. Lernen und Lernerfolg kennen keine Altersbeschränkungen. Fang an und sei erfolgreich. Was Fritzchen nicht lernt, kann Fritz genauso gut.

Weißt du nicht wie oder brauchst Du ab und an einen kleinen Anschubser, trag Dich in unseren Newsletter ein und Du erhältst regelmäßig und kostenlos Lerntipps

 

Sechs Anforderungen an den richtigen Lernort

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Wie gut und effektiv Du lernen kannst, hängt ganz wesentlich auch von der äußeren Umgebung ab, in der Du Dich zum Lernen befindest. Lies hier, welche Anforderungen ein Lernort erfüllen sollte, um ein guter Lernort zu sein.

1. Ordnung

Ein ordentlicher Lebens-, Arbeits- und Lernort schafft einen aufgeräumten Geist. Sind die jeweils nicht benötigten Materialien aus dem Sichtfeld, sind sie aus dem Sinn, aber auch erst dann. Alles, was ‚rumliegt‘, lenkt Dich ab und kann das Lernen behindern.

Also, schaffe Ordnung an Deinem Lernort. Diese Ordnung macht Dich frei und lässt Dich deutlich effektiver lernen

2. Ruhe

An einem guten Lernort herrscht Ruhe, und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Versuche, Lärm draußen zu halten. Das kann natürlich schwierig werden, wenn man an einer belebten Straße oder in einer lebhaften WG wohnt. Schaffe Ruhe, soweit wie möglich. Du kannst auch Musik ausschalten, das Radio, den Fernseher und den Smartphone-Walkman. Das Gehirn kann sich ohnehin nur auf eine Sache konzentrieren und das soll das Lernen bzw. der zu erlernende Stoff sein.

3. Größe

Im Grunde ist die Größe gar nicht so wichtig, obwohl der Lernort schone eine gewisse Größe haben sollte. Er sollte daher nicht zu klein gewählt sein. Gut ist daher, wenn der Ort genug Raum für Bewegungen, Hin und Herlaufen, zum Fenstergehen usw. lässt. Bei anstrengenden Lernphasen kann Bewegung langsam ermüdende Geister wieder zum Leben erwecken.

4. Ungestörtsein

Unabhängig von Ruhe ist Ungestörtsein ein wichtiger Aspekt. Es geht dabei darum, dass Du die Welt draußen lassen und ungestört für einen von Dir bestimmten Zeitraum lernen kannst. Sorge also dafür, dass Deinen Lernort niemand unaufgefordert betritt und Dich aus dem Lernprozess reißt. Das kann in Familien- oder WG-Wohnsituationen eine der größten Herausforderungen für alle Beteiligten sein. Hier hilft nur, ansprechen und darum bitten, nicht gestört zu werden, bis Du selbst den Lernort verlässt oder den Raum öffnest. Das gilt allerdings auch für Dein Smartphone oder Tablet.

Anforderungen Lernort

5. Mögliche Lernpositionen

Wenn Du in Deinem Zimmer lernst, tendierst Du vielleicht häufig zum Lernen auf dem Bett in einer liegenden Position oder lümmelnd auf der Couch. Dein Lernort sollte nicht Dein Bett sein, denn das ist zum Schlafen und Ausruhen da. Darauf bist Du sozusagen programmiert.

Finde und wähle, auch wenn Du in Deinem Zimmer lernst, einen Lernort, der nicht Dein Bett ist. Du solltest aufrecht sitzen und auch längere Zeit in einer Position verbringen können. Bewegen und dabei lernen ist ebenfalls sehr förderlich für den Lernerfolg.

6. Wohlfühlzone

Finde oder kreiere einen Lernort, an dem Du lernen und Dich wohlfühlen kannst. Um effektiv zu lernen, musst Du positiv gestimmt sein, gute Gedanken haben, Dich örtlich wohl fühlen und auch mal tief durchatmen können. Ein Kerze, eine schöne Pflanze oder ein Strauß Blumen, Stimmungslichter oder, für die Zunft der Herren, ein paar sportliche Artikel, Baumodelle oder Ähnliches.

Wenn Du nicht gerade eine eigene Wohnung oder ein eigenes Zimmer in einer insgesamt ruhigen Familie oder WG hast, wird es vielleicht gar nicht so einfach sein, DEN Lernort zu finden, der alle sieben Anforderungen erfüllt. Versuche aber, einen Ort zu finden, der dem möglichst nahe kommt. Du kannst sicherlich auch an unruhigen und belebten Orten lernen, effektiver und leichter geht’s allerdings an Lernorten mit den genannten Merkmalen. In der freien Natur, im Park, in der Bibliothek gibt es bestimmt einige lernförderliche und inspirierende Orte. Gehe ruhig mal auf Erkundungstour.

Ich wünsche Dir gutes Gelingen für das Auffinden und die Einrichtung Deines Lernortes.

Lernen ist cool und sexy

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Wer sich in der Schule, beim Studium oder Lernen anstrengt, wird von anderen rasch und gern ein Streber genannt. Natürlich von denen, die selbst maximal und wenn überhaupt mittlere Leistungen und wenige Ambitionen zur persönlichen Weiterentwicklung zeigen.

Nur, was passiert dann häufig mit den sogenannten Strebern? Entweder, sie machen sich groß und stehen dazu oder sie werden unsichtbar, um nicht mehr als Streber aufzufallen. In wenigen Fällen, das passiert zuweilen bei jüngeren Schülern, wird der Streber zum aufmüpfigen Rowdy.

Und wie oft hören wir – manchmal sicherlich auch gar nicht böse gemeint – ein „Du Streber!“, weil wir, um eine Prüfung zu bestehen oder möglichst gut zu bestehen, eben intensiv lernen. Es fühlt sich an, als wäre es etwas Schlimmes, strebsam und ehrgeizig zu sein, als müssten wir uns schämen, weil wir lernen. Lernen ist irgendwie nicht cool. Wer will schon als Streber gelten? Also springen wir auf, lassen alle guten Vorsätze sein, wo sie sind und ziehen mit der Clique los. Gelernt wird später … vielleicht … oder auch nicht. Mit etwas Glück kann man ein Prüfung immer noch irgendwie bestehen, aber für Bestnoten reicht es dann schon kaum noch.

Als Kinder lernen wir jeden Tag viele neue Dinge, wir sind Entdecker und Forscher. Spätestens in der Schule wird lernen gesteuert, zum Teil gefordert und gefördert. Je nach Ehrgeiz und Motivation kann sich schon in der Grundschule die Spreu vom Weizen trennen. Dabei haben grundsätzlich alle die gleichen biologischen Voraussetzungen. Wichtig ist, die eigenen Lern- und Denkkapazitäten zu nutzen und ständig zu erweitern.

Lernen und Ehrgeiz

Ich bin auch ein Streber, schon immer gewesen. Ich liebe das Lernen und bin stolz auf mein Wissen. Das „Du Streber!“ habe ich mein Leben lang in allen Konnotationen gehört. Ich habe immer eher zu der Gruppe Menschen gehört, die sich groß machen, Streben als etwas Gutes empfinden und dazu stehen können. So ein „Du Streber!“, das habe ich erkannt, rutscht vielen Menschen schnell mal raus, ohne dass sie über dessen Wirkung nachdenken, was sehr schade ist. Denn Lernen ist cool und sexy. Ich verdiene Geld mit meinem Wissen und meinen Fähigkeiten. Mein Wissen kann ich teilen, wenn ich möchte, oder für mich behalten. Wissen ist Macht, da ist doch was dran.

Lasst euch nicht und niemals vom Lernen abhalten, weil ihr ein Streber genannt werdet. Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied, und trägt die Verantwortung für sein Leben. Die guten Noten, den guten Job, die Möglichkeit, sich beruflich frei zu entfalten und unabhängig zu sein, wird man euch später anerkennen, ganz offen oder still und heimlich. Viel wichtiger sind jedoch die Potenziale, die ihr euch für euer privates und berufliches Leben mit dem Lernen und der Aneignung von vielen Kompetenzen schafft sowie die Möglichkeiten und Freiheiten, die sich daraus ergeben.

Das heißt, Lernen ist definitiv cool und sexy.

6 Tipps für effektives Lernen

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Sobald sich ein Semester dem Ende neigt, kommen viele Studenten ins Schwitzen, weil vorher die Prüfungen geschrieben werden müssen. Und nicht selten sind die Semesterferien ruiniert, weil, Prüfungen nicht bestanden wurden und am Ende der Semesterferien wiederholt werden müssen. Es gibt einige Regeln und Tricks, wie Lernen effektiver und Du erfolgreicher werden kannst.

1. Prüfe Deine Einstellung

Die Einstellung, mit der Du Dich zum Lernen an Deinen Schreibtisch sitzt, ist ganz wesentlich dafür, wie leicht oder schwer Dir das Lernen fällt. Negative Glaubenssätze wie „Ich verstehe das nie. Das ist so schwer.“ oder „Wozu muss ich das lernen? Braucht doch kein Mensch.“ Solche Gedanken blockieren Dich und nehmen Dir wertvolle Energie, die Du zum Lernen benötigst.

Verbanne jeden negativen Gedanken. Stattdessen, sei motiviert und optimistisch. Wenn andere das können, kannst du das auch. Freue Dich auf den Stoff und das neue Wissen. Du weißt nicht, wozu es Dir später noch hilfreich sein kann.

Und: Mit Deinem Wissen steigen Deine Fähigkeiten und Deine Möglichkeiten, das Beste daraus zu machen.

Entspannt lernen

2. Prüfe Deine Lernumgebung

Auch die Gestaltung der Lernumgebung trägt wesentlich zum Lernerfolg bei. Sorge dafür, dass Deine Lernumgebung ordentlich, ruhig und hell ist. Das eigene Bett, die Couch vor einem laufenden Fernseher oder eine Kaffee-Bar sind eher ungünstige Orte zum Lernen. Finde einen Ort, an dem Du Dich gleichzeitig wohlfühlen und ohne Ablenkung konzentriert lernen kannst.

3. Erstelle einen Lernplan

Sammle den Stoff, den Du lernen möchtest und packe alles zur Seite, was Du nicht lernen möchtest und nicht zum Lernen benötigst. Sorge dafür, dass Dein Lernstoff vollständig und leserlich ist. Es ist meist auch nicht nötig, sich mit zahlreicher Zusatzliteratur einzudecken. Das Nachlesen kann Dich auch wieder vom eigentlichen Lernen ablenken.

Wenn Du beim Lernen eine Verständnislücke hast, recherchiere das Thema in maximal 20 Minuten, mache eine Notiz und dann konzentriere Dich wieder auf das Lernen.

4. Erstelle einen Zeitplan

Strukturiere einen Lernstoff in übersichtliche Einheiten und plane Deine Lerntage ein. Wichtig ist, dass Du genug zeitlichen Puffer einplanst, um die einzelnen Einheiten auch bewältigen zu können. Das klappt in der Regel nicht, wenn Du erst zwei oder drei Tage vor dem Prüfungstermin damit anfängst.

Aus diesem Grund ist es ratsam, rechtzeitig, also mindestens im letzten Dritte der Vorlesungszeit des Semesters mit dem Lernen zu beginnen, wenn du mehrere Prüfungen zu absolvieren hast.

Halte Dich an Deine Lerntermine und das zu schaffende Pensum. Schiebe nichts auf!

5. Lass Dich nicht ablenken

Verbanne am besten alles von Deinem Lernort, das Dich ablenken könnte, wie bspw. Smartphone, Tablet, Freunde, Dein Lieblingsbuch, Deine Lieblingsmusik usw. Im Übrigen können die wenigstens mit Kopfhörern im Ohr tatsächlich gut lernen.

Sorge dafür, dass Du nicht gestört wirst, in dem Du Deine Lernzeiten bekannt gibst und um entsprechende Rücksichtnahme bittest. Stört Dich doch jemand, sei konsequent und bleib beim Lernen. Dann merkt auch Dein Umfeld, wie wichtig es für Dich ist und hält sich demnächst zurück.

6. Halte durch

Besonders am Anfang einer intensiven Lernperiode ist das Gehirn oft noch etwas träge und eingerostet. Das ändert sich aber in wenigen Tagen und Du wirst merken, dass sich Deine Aufnahme- und Merkfähigkeit deutlich erhöht.

Viele Spaß beim Lernen, Erfolg bei den Prüfungen und Freude mit den guten Noten!

Deine Einstellung ist der Schlüssel zum Erfolg

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Wir greifen heute das Thema der letzten Woche auf und (er-)klären, wie die Einstellung dein Leben bestimmt und damit über Erfolg oder Misserfolg unterscheidet. Auf den US-amerikanischen Unternehmer Henry Ford geht folgendes, sehr zutreffende, Zitat zurück:

„Ob du denkst, du kannst es, oder du kannst es nicht: Du hast auf jeden Fall recht.“

Erfolgreiche Menschen haben demnach einen Glauben an sich, an die Sache und das Ziel und das Wollen, dieses Ziel zu erreichen. Das Zusammenspiel von Glauben und Wollen ist das, was die Einstellung zum Erfolg manifestiert. Wer etwas will und nicht an den eigenen Erfolg glaubt, kann genauso wenig erfolgreich sein, wie jemand, der meint, ein Ziel erreichen zu können, ohne den Willen zu haben, die dazu erforderliche Energie aufzubringen.

Deine Einstellung

Dein Glaube und Wollen werden dabei bestimmt von der Perspektive, die Du auf die Dinge Deines Lebens hast. In Bezug auf das Studium gibt es einige ganz klassische Einstellungen, Perspektiven und Glaubenssätze, die Dich daran hindern, Deine vollen Potenziale zu entfalten. Hier einige Beispiele:

 

Fördernde Einstellungen                           

Ich lerne gern.
Ich bin neugierig auf neues Wissen.
Ich mache gern mehr als erforderlich.
Ich habe Lust auf Erfolg.
Ich will mit Bestnoten abschließen.

Hindernde Einstellungen

Ich hasse lernen.
Das braucht doch kein Mensch.
Mir reicht so viel wie nötig.
Reicht doch, was ich weiß.
Wird schon gehen.

Fördernde Perspektiven                            

Ich weiß zwar nicht, ob ich das später mal brauche, aber ich bin interessiert an neuem Wissen.
Die Theorien sind zwar ungewöhnlich, aber nachvollziehbar.
Jedes Wissen zählt.

Hindernde Perspektiven

Was für ein Sch… – Das braucht doch kein Mensch.
Wie kommt man denn auf so einen Blödsinn?
Ich hab so gar keine Lust.
Wäre jetzt viel liebe woanders.

Fördernde Glaubenssätze                                                 

Ich kann alles lernen, was ich will.
Sprachen lernen erfordert mehr Einsatz bei mir, aber ich schaffe es.
Ich setze mir keine Grenzen.

Hindernde Glaubenssätze

Ich bin zu blöd für Mathe, das konnte ich noch nie.
Sprachen liegen mir nicht.
Man kann nicht alles können.

Wenn Du feststellst, dass Du Dich häufig(er) in den hindernden Richtungen wiederfindest, wird es Zeit, für einen Perspektivenwechsel oder das Auflösen von Glaubenssätzen, die schon in Deiner Kindheit entstanden sein können.

Die menschliche Lernfähigkeit kennt tatsächlich (und bei gesunden Menschen) keine Grenzen. Du kannst alles (er)lernen, wenn Du nur willst. Willst Du erfolgreich sein, musst Du mehr machen als nötig und als die meisten anderen. Natürlich steckt auch Arbeit darin. Erfolg, egal in welcher Form er sich für Dich definiert, ob in Bestnoten, einem Start ins Berufsleben mit dem Traumjob oder der Gründung eines eigenes Business, ist stets mit Arbeit verbunden, die aber umso leichter fällt, je mehr Leidenschaft Du dafür mitbringst.

Sorge dafür, dass Du das, was Du tust, gern tust, dann wird es zu einem Vergnügen. Gelingt Dir das in dem aktuellen Studium nicht, könnten das Studium oder die Fachrichtung noch nicht optimal sein. Auch andere Gründe sind möglich und lassen sich nicht nur in einem Coaching herausfinden, sondern in der Regel auch zu neuen Erkenntnissen und Zielen führen.

Fünf Tipps für aktives Zuhören in der Vorlesung

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Während man in einem Hörsaal in gefühlten 160 Minuten, anstelle der tatsächlichen 90, einer nur mäßig spannenden Vorlesung lauscht, können Motivation, Aufmerksamkeit und Aufnahmefähigkeit schnell und stark nachlassen. Passiert das häufiger, führt das zu erhöhten Nacharbeitszeiten oder längeren Prüfungsvorbereitungszeiten, bis dazu, den Faden und Anschluss an das Thema zu verlieren und das kann auch schon mal die Wahl des belegten Studienfachs in Frage stellen lassen.

Aktiv_Zuhören

Aktives Zuhören fördert in einem hohen Maße die Konzentration. Wir haben uns daher einige Tipps überlegt, wie ihr auch in weniger spannenden Vorlesungen konzentriert bleiben könnt.

  1. Seid vorbereitet und lest vor jeder Vorlesung kurz nach, was euch erwarten wird. Überlegt euch nach einer ca. 30-minütigen Recherche und Information zu diesem Thema mindestens zwei Fragen, die ihr dem Professor stellen wollt.
  2. Hört dem Professor zu und konzentriert euch auf das Thema. Schließlich müsst ihr den Moment abpassen, in dem ihr dem Professor eure überlegten Fragen stellen könnt. Eventuell ergeben sich auch weitere oder andere Fragen während der Vorlesung.
  3. Macht euch Notizen zur Vorlesung, auch wenn ihr die Präsentation nach der Vorlesung zugesendet bekommen werdet. Stellt Eure Fragen!
  4. Notiert euch am Ende der Vorlesung noch einmal zwei Fragen zu Thema, die ihr in der Nachbereitung der Vorlesung beantworten wollt.
  5. In der Nachbereitung der Vorlesung, entweder am Abend oder am Wochenende, jedoch nicht erst in der Vorbereitung der nächsten Vorlesung, lest euch die Notizen noch einmal durch und prüft, ob euch alles soweit klar und verständlich ist. Beantwortet die am Ende der Vorlesung überlegten Fragen und legt die Antworten und Fragen, sowohl die in der Vorbereitung als auch am Ende der Vorlesung notierten, zu euren Unterlagen.

Sicher ist es auch Charaktersache, wie gut diese Tipps funktionieren und Konsequenz gehört auch dazu. Nicht jeder Student oder jede Studentin arbeitet aktiv mit und traut sich, sich am Geschehen in der Vorlesung zu beteiligen. Aber einen Versuch ist es auf jeden Fall wert. Wir haben bereits sehr gute Erfahrungen damit gemacht.

 

Was tun gegen Uni-Stress?

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Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, wie man als StudentIn mit dem zuweilen hohen Uni- und Prüfungsstress umgehen kann. Weit verbreitet sind zum Beispiel Entspannen (Lesen oder Musik hören), Sport treiben, aber auch, Coaching, um Ängste und Blockaden zu lösen, Stärken zu entwickeln oder gar, wenn der Stress übermächtig zu werden droht und ein produktiver Studienalltag kaum noch möglich erscheint.

Nun hat eine weltweite Studie, so berichtet der National Geographic in seiner aktuellen Ausgabe (Oktober 2015) den heilsamen Einfluss von Hunden bei der Bewältigung von Stress und Depressionen belegt. Nach den Erkenntnissen aus dieser Studie, welche insbesondere von einer nicht namentlich genannten amerikanischen Organisation zur psychologischen Betreuung an Hochschulen gefördert wurde, wirken sich Streicheleinheiten von Hunden positiv auf den Blutdruck und die Ausschüttung von Stresshormonen dahingehend aus, dass bereits nach wenigen Minuten der Blutdruck und die Herzfrequenz senken.

Mensch-Hund-Coaching

 

Dazu braucht es überdies keine speziell ausgebildeten Tiere, sondern der Effekt des Streicheleinsatzes zeigt sich auch bei gewöhnlichen Haustieren, insbesondere Hunden. In den USA nutzt bereits jeder dritte Student diese Form der Therapie.

Das ist für uns ein nachvollziehbarer und durchaus anwendbarer Ansatz, wenn man ein Haustier zur Verfügung hat. Ein Haustier zu diesem Zweck anzuschaffen, empfehlen wir jedoch nicht. Dafür empfehlen wir dann unser Coaching nach dem sehr wirksamen und wissenschaftlich zweifach validierten St. Galler Coaching Modell (SCM)®.

 

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